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Eine kurze Einführung in die Astrologie.


Ein Horoskop symbolisiert den kosmischen Fingerabdruck eines Menschen. Darin sind viele Antworten auf die entsprechenden Fragestellungen zu finden. Dies funktioniert, da das hermetische Gesetz „Wie Oben, so Unten, wie Innen, so Außen“ alle Erscheinungen des Kosmos mit einem großen Ganzen verbindet. In den fernöstlichen Religionen gibt es den Begriff des Dharmas, welches alle Naturgesetze beinhaltet. Auf dieser Basis funktioniert die Astrologie, da sie diese kosmischen Eigenheiten mit ihren Gesetzmäßigkeiten auf den Menschen beziehen kann. Daher spielen die Planeten unseres Sonnensystems eine wichtige Rolle in einen Horoskop. Den meisten wird bekannt sein, dass die Astrologie so alt wie die Menschheit ist. 35000 Jahre alte Knochenfunde sind mit Einkerbungen versehen, welche einwandfrei die Sonnen- und Mondphasen wiedergegeben haben. Der Sternenhimmel war das Tagebuch der damaligen Menschen. Dazu kam der Mond mit seinen Phasen, in welchen er ständig sein Gesicht verändert. Die Ägypter bauten ihre Städte analog zu den damaligen Sternkonstellationen. Das hatte seinen Grund, da der Nachthimmel nicht selten die einzige Orientierungsmöglichkeit in der Nacht bildete. Astronomie und Astrologie waren damals sehr eng miteinander verknüpft. Man war in der Lage Sonnen- und Mondfinsternisse zeitlich genau zu bestimmen, was wiederum große Macht bedeutete. Besonders für die Ernten war es notwendig, den Lauf der beiden „Lichter“ Sonne und Mond, sowie den damals bekannten Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu verfolgen. Man stellte sozusagen durch die Beobachtung der Gestirne Analogien zu den Ereignissen auf der Erde her. Heute bezeichnet man so etwas als Stundenastrologie, mit deren Hilfe Ereignisse wie politischer oder gesellschaftlicher Art auf ihre Analogien untersucht werden. An dieser Stelle interessiert natürlich ein Horoskop, welches sich auf die Menschen bezieht. Die Astrologie richtet sich immer nach der entsprechenden Fragestellung.

Ein Horoskop besteht grundlegend aus fünf Schichten oder Ebenen. Man kann diese Ebenen
ganz auf den Menschen übertragen, da er ein Abbild des großen Ganzen darstellt, dem hermetischen Gesetz zu Folge. Die innerste Schicht des Menschen wird im Horoskop durch einen kleinen Kreis in der Mitte dargestellt. In der Mitte ist der Mensch frei von der Polarität, hier sind die Kräfte auf ein Ganzes zentriert. Man kann diesen Zustand im Traum, in Meditation, oder auch in Schock erleben, oder man sitzt an einen Bergbach und hört dem Plätschern des Wassers zu. Jedenfalls, in seiner Mitte ist der Mensch frei. Daher werden im Horoskop durch dieses „Wesenszentrum“ keine Aspekte eingezeichnet, um den Freiraum des
inneren Zentrums Genüge zu leisten. Die zweite Schicht von Innen nach Außen bilden die Aspekte im Horoskop. Aspekte sind Winkelverbindungen, welche die Planeten miteinander verbinden. Dabei sei angemerkt, dass wir mit den Aspekten der 30 Gradordnung arbeiten. Diese entsprechen dem natürlichen Maß des goldenen Schnittes in der Natur. Daher gibt es folgende Aspekte im Horoskop:

Die Konjunktion wird als Neumondaspekt bezeichnet. Mindestens zwei Planeten stehen in einen engen Winkel miteinander im Horoskop. Psychologisch bedeutet dies einen Keim, eine Verkettung. Natürlich hängt es auch davon ab, welche Planeten daran beteiligt sind, da diese entsprechende Funktionen vorweisen. Die Farbe dieses Aspekts wird mit Orange in das Horoskop eingezeichnet. So ein Aspekt hat die Eigenschaft, dass er sich mehr und mehr im Laufe eines Lebens gleichsam des Keims entfaltet und zum Tragen kommt. In der Astrologie wurden schon vor langer Zeit die Aspekte den Planeten zugeordnet, welche ihre Energien aus den Tierkreiszeichen beziehen. Sie nähren sich sozusagen aus diesen Zeichen. Damals kannte man nur die bekannten Planeten. Uranus, Neptun und Pluto sind mit bloßem Auge am Nachthimmel nicht auszumachen. Sie wurden erst zum Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt. Zunächst war es der Planet Uranus, später Neptun und Pluto, welche weit draußen im Sonnensystem einsam ihre Bahnen ziehen. Eine Konjunktion stellt in gewisser Weise auch den „Startpunkt“ dar, den Beginn einer neuen Phase. Manchmal kommen sogar drei oder vier Planeten in Konjunktion. Bei drei Planeten spricht man von einer Knospe, bei vier von einem Kleeblatt. Eine Konjunktion im Horoskop stellt den primär stärksten Aspekt dar, ebenso die Opposition.

Der zweite Aspekt im Horoskop nennt sich Halbsextil und hat einen Winkelabstand von 30 Grad. Dieser Aspekt hat mit Denken zu tun, mit den kleinen alltäglichen Lernprozessen des Alltags. Das Halbsextil entspricht dem Planeten Merkur, welcher die Kombinatorik, das Denken schlechthin symbolisiert. Die Aspektfarbe ist grün. Das Halbsextil wird auch der kleine Denkschritt genannt und hat vom Kreuz her veränderliche Motivation. Die drei Kreuze werden später folgend beschrieben.

Der dritte Aspekt heißt Sextil und hat einen Winkel von 60 Grad. Die Aspektfarbe ist hier blau. Das Sextil wird auch der Venus zugeordnet. Dieser Aspekt zeigt bereits kleine, vorhandene Talente auf. Man kann damit genießen, stabilisieren und erworbenes Wissen speichern. Blaue Aspekte wirken entspannend und beruhigend. Sie können aber auch eine gewisse Starre und Unbeweglichkeit hervorrufen. Daher wird dieser Aspekt dem fixen Kreuz zugeordnet, welches Stabilität, Sicherheit und Beständigkeit als Motivation vorgibt.

Das Quadrat bildet im Horoskop einen Winkel von 90 Grad. In diesen Aspekt steckt geballte Energie, welche sich als Reibung, Konflikt, aber auch als Begeisterung, Intuition und Spontaneität auszeichnet! Dieser Energieaspekt wird dem Planeten Mars zugeordnet und dem kardinalen Kreuz, in welchen Leistung, Einsatz und Durchsetzung gefordert wird. Quadrate bringen Probleme mit sich, aber auch die Energie eines Stabhochspringers, um da Problem meistern zu können. In diesem Aspekt liegt sehr großes Entwicklungspotenzial.

Das Trigon hat einen Winkel von 120 Grad und wird traditionell als der Glücksaspekt bezeichnet. Jupiter wurde schon immer als das große, Venus als das kleine Glück bezeichnet. Dieser Aspekt zeigt fortgeschrittenes Talent, oft eine angeborene Gabe an. Er wird ebenso wie das Sextil dem fixen Kreuz zugeordnet. Man spricht von einem großen Trigon, sobald drei Planeten im Horoskop zueinander im jeweiligen Winkel von 120 Grad stehen. Natürlich haben diese Aspekte generell relativ angepasste Orbit. So kann ein Trigon noch bei 126 Grad oder bei 114 Grad noch angezeigt sein. Das hängt jeweils von den Orbit der daran beteiligten Planeten ab. Die Gefahr beim Trigon liegt darin, dass man oft glaubt bereits alles zu wissen und nichts mehr hinzulernen zu müssen. Dabei ist immer zu beachten, welche Aspekte daran noch zusätzlich beteiligt sind.

Der Quincunx bildet einen Winkel von 150 Grad, seine Farbe ist grün, und daher wird er dem veränderlichen Kreuz zugeordnet. Der Quincunx hat saturnischen Charakter. Er wird auch als Hoffnungs- oder Sehnsuchtsaspekt bezeichnet, als langer Denkschritt. Zunächst kann so ein Aspekt unsicher machen. Mit der Zeit hat man das Gefühl, das alles doch letztlich zum Guten führen wird. Dabei entsteht nach und nach mehr Gewissheit. Dieser Aspekt wurde auch als der „Fingerzeig“ Gottes genannt. Man ist hin und her gerissen, sucht nach Wahrheit und Lösung des entsprechenden Problems.

Die Opposition wird rot eingezeichnet und hat einen Winkel von 180 Grad. Der Aspekt wird dem kardinalen Kreuz zugeordnet. Man muss zwei Gegensätze in die Mitte bringen. Oft wird dieser Aspekt zunächst als Konflikt, später als Ergänzung gelebt, da man zwei Gegensätze in Harmonie, in Synthese gebracht hat. Wir haben also drei Aspektfarben, welche sich psychologisch folgend einordnen lassen:

Rot ergibt Anspannung, grün ergibt den Denkprozess und blau bringt das Erfahrene und Erlernte in das Gedächtnis, in die Lebenserfahrung ein. In der modernen Astrologie werden die Aspekte zwar ebenso einzeln bedeutet, aber auch den so genannten Aspektfiguren zugeordnet. Da gibt es Drei- und Vierecken, sowie Strichfiguren und einseitige Aspekte. Dreiecke haben die veränderliche Motivation von Freiheit und Liebe, Vierecke sind fix motiviert und Strichaspekte sind kardinaler Natur.

Die zweite Horoskopschicht, also das Aspektbild als Ganzes, entspricht der innersten Struktur eines Menschen. Hier findet sich die urtümliche Lebensmotivation wieder. Vor allem ist es wichtig zu sehen, in welche Räume- sprich Häuser – das Aspektbild im Horoskop reicht. Die moderne Astrologie hat basierend auf den Aspekten der 30 Grad Ordnung alle möglichen geometrischen Winkelverbindungen erforscht uns somit fast 50 solcher Figuren psychologisch benannt.

Im Horoskop spielen Zahlen eine wichtige Rolle. Man hat den Tierkreis willkürlich aus den Sternenhimmel entnommen und diesen in 12 Abschnitten analog der Reise der Sonne eingeteilt. Die zwölf Tierkreiszeichen werden dabei in vier Temperamente eingeteilt, dadurch ergeben sich ebenso drei Kreuze im Horoskop. Diese drei Kreuze werden auch die Säulen der Erde zum Himmel genannt. Sie wurden ja bereits im oberen Abschnitt erwähnt. Daher kann man folgende Aufstellung machen:

Kardinale Zeichen sind: Widder Krebs, Waage und Steinbock.
Die fixen Zeichen sind: Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann.
Die veränderlichen Zeichen sind: Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische.

Jedes Kreuz oder jede Motivation erhält somit jeweils ein Feuer- Erd- Luft- und Wasserzeichen. Doch wenden wir uns zunächst der dritten Schicht des Menschen im Horoskop zu. Sie wird durch die Planeten gebildet, welche man aus psychologischer Sicht auch als Funktionsorgane oder Werkzeuge bezeichnen kann.

Die Sonne stellt im Horoskop den Wesenskern des Menschen dar, sein mentales Ich. Ihr Symbol besteht aus einen großen äußeren, sowie einem kleinen Kreis in der Mitte. „Ich denke, also bin ich“, damit lässt sich das geistige Ego gut erfassen. Die Sonne wird astrologisch vom Tierkreiszeichen des Löwen beherrscht, welches im fünften Haus angesiedelt ist. Natürlich wird die Sonne dem aus psychologischer Sicht dem kardinalen Prinzip zugeordnet, auch wenn sie im fixen Zeichen des Löwen herrscht!

Der Mond wird durch einen kleinen Halbmond symbolisiert. Dabei wird der zu- und abnehmende Mond in der Darstellung berücksichtigt. Der Mond entspricht dem menschlichen Gefühls-Ich. Er zeigt uns unser Bedürfnis nach lieben und beliebt sein, dazu ist er ein wichtiger „Planet“ zur Kontaktaufnahme. Im Mond erkennen wir unser inneres Kind, das Traumhafte, unser Bedürfnis nach Pelz- und Nestgefühl. Im Tierkreis herrscht der Mond im Zeichen des kardinalen Krebs. Trotzdem wird der Mond aus Sicht der astrologischen Psychosynthese dem veränderlichen Prinzip zugeordnet!

Der Saturn steht für unser physisches, unser Körper-Ich im Horoskop. Er herrscht in den Zeichen Steinbock und Wassermann, liegt somit im Tierkreis den beiden Lichtern Sonne und Mond gegenüber. Er beschneidet die Dinge auf ihr natürliches notwendiges Maß zum Wohl der Gesamtheit. Psychologisch wird er dem fixen Prinzip zugeordnet. Saturn stabilisiert, zeigt unsere gesamte Entwicklung und unser Wissen im Hier und Jetzt auf. Er wirkt wie eine Lupe und kristallisiert und verdichtet das entsprechende Wissen wie einen Diamanten. Diese drei Planeten stehen auch für die Beziehung der Eltern zum Kind im Horoskop. Dabei ist die Sonne der Vater, Saturn die Mutter und der Mond das Kind. Aber es ergibt sich auch auf die Persönlichkeit eines Menschen bezogen folgende Analogie:

Die Sonne – als mentales Ich
Der Mond – als Gefühls- Ich
Der Saturn – Als Körper – Ich

Somit sind dies im Horoskop die drei Hauptplaneten, da sie dem Menschen in seiner Dreiheit entsprechen. Die anderen Planeten sind aber ebenso wichtig, sie kommen lediglich anders zum Ausdruck, bedingen aber einander zur Gesamtheit. Merkur entspricht unserer Kombinatorik, unserem Denken. Mit Merkur kann man sprechen, schreiben, hören, vor allen Denken. Er symbolisiert unseren Logos im Horoskop und kann sich niemals mehr als 28 Grad von der Sonne entfernen – von der Erde aus gesehen. Merkur beherrscht im Tierkreis die Zeichen Zwillinge im dritten Haus, sowie das Zeichen der Jungfrau im sechsten Haus. Auch eignet sich Merkur sehr gut als Planet zur Kommunikation und für Kontakte zu seinen Mitmenschen. Auch Merkur wird dem veränderlichen, hinterfragenden Prinzip zugeordnet.

Die Venus entspricht unserem Geschmack, unseren Bedürfnissen nach Harmonie und sinnlicher Freude. Selektiv saugt sie wie ein Schwamm die Informationen aller Art auf und filtert das für sie brauchbare heraus. Sie wird dem fixen Prinzip zugeordnet und beherrscht die Zeichen Stier im zweiten Haus und die Waage im siebten Haus. Die Venus steht auch für die weibliche Anima und bildet zusammen mit Mars die so genannten Geschlechts- oder Libidoplaneten im Horoskop.

Der Mars beherrscht die Zeichen Widder im ersten Haus und den Skorpion im achten Haus. Er steht für Durchsetzung, Kampfbereitschaft, aber auch für den Instinkt, den richtigen Riecher. Der Mars symbolisiert den männlichen Animus. Er symbolisiert auch die Urkraft, die Lebensenergie im Menschen. Seine Natur ist vom Kreuz her kardinal. Mit Mars lassen sich die Energien auch in Berufe des Forschens kultivieren. Seine Intuition kann die berühmte Nadel im Heuhaufen aufspüren.

Jupiter wird mit dem Sinn der Augen in Bezug gesetzt. Er gibt allen Dingen eine gewisse Wärme und vor allem einen tiefen Sinn. Dieser Planet ist der Optimist in uns, welcher immer wieder zu neuen Visionen und Eingebungen führt. Jupiter wird dem veränderlichen Prinzip zugeordnet und beherrscht die Zeichen Schütze im neunten Haus, sowie das Zeichen der Fische im zwölften Haus. Mit einem Blick kann man eine Situation erfassen, ein Bild, eine Landschaft, aber man kann auch dieses Auge nach innen wenden. Daher gilt Jupiter als Planet der Philosophen und Denker.

Mit Saturn endet die Ebene, der für das menschliche Auge sichtbare Planeten. Uranus symbolisiert die Erneuerung, den Fortschritt auf geistiger und materieller Ebene. Er wird auch als Syntheseplanet bezeichnet. Seine Fähigkeit liegt darin, Denkprozesse verschiedener Ebenen als großes Ganzes zu erfassen. Uranus ist ein Planet der Befreiung. Sobald Saturn nicht unbrauchbares von sich aus wegwirft, kommt Uranus auf den Plan und befreit diesen von altem Gerümpel materieller oder geistiger Natur. Dieser Planet steht für schöpferische Intelligenz, aber auch für die Flucht nach Vorne. Uranus wird dem fixen Prinzip zugeordnet. Er herrscht im Zeichen des Wassermanns im elften Haus neben Saturn.

Neptun wird als das „zwischen den Dingen schwebende Geheimnis“ bezeichnet. Saturn steht für Körperlichkeit aller Art, für manifestierte Materie. Neptun ist der Gegenpart, er löst auf, geht in die Transzendenz. Er symbolisiert die All-Liebe des Menschen, während der Mond für die persönliche Liebe steht. Beide fühlen sich in ihrer Art ähnlich an. Aber Neptun verbirgt hinter seinen Schleiern die tiefen Geheimnisse des Lebens. Er steht für endgültige Befreiung von der Materie. Neptun kann täuschen, enttäuschen, lösen, erlösen. Er kann Illusionen aber auch Visionen erzeugen. Er wird auch mit allen Süchten in Verbindung gebracht. Seine Natur ist veränderlich. Neptun herrscht in den Fischen im zwölften Haus.

Pluto hat in sich kardinale Motivation, obwohl er im fixen Zeichen des Skorpions herrscht. Er kann mit seiner Energie Berge versetzen, gleich einem Vulkanausbruch! Er steht für das perfekte Imago oder Leitbild des Menschen. Er ist der kleinste Planet mit der größten Wirkung. Seine Bahn umschließt die Grenzen unseres Sonnensystems. Pluto reißt alte Mauern nieder, damit darauf neues erbaut werden kann. Seine Energien können extrem positiv oder negativ wirken. Wie die anderen zwei äußeren Planeten wirkt Pluto zunächst kollektiv auf die Menschheit. Erst im Laufe des Lebens kann sich ein persönlicher Bezug zu den drei äußeren so genannten Transformationsplaneten heranbilden.

Zudem kommen noch die Knoten der Mondknotenachse zur Erklärung. Die Knotenachse haben mit der Sonnen- und Mondbahn zu tun. Schon vor beinahe 5000 Jahren wurde auf der bekannten Anlage von Stonehenge in England, aber auch in anderen Ländern exakte Berechnungen durchgeführt. Man konnte dadurch Mond- und Sonnenfinsternisse genau bestimmen. Im Horoskop wird nur der nördliche, oder aufsteigende Mondknoten eingezeichnet, da er immer den ersten richtigen Schritt in die vorgegebene Entwicklung eines Menschen anzeigt. Er kann nur Aspekte empfangen, welche jedoch besondere Gewichtung im Horoskop finden. So kann eine Konjunktion von Mars und Mondknoten anzeigen, dass der betreffende Mensch sich über die Durchsetzung, manchmal dem Kampf oder das Forschen seine Entwicklung beschleunigen kann.

Die Planeten als dritte Schicht im Horoskop, verbinden das Aspektbild mit den Tierkreiszeichen, der vierten Schicht. Die Tierkreiszeichen sind bei derBeobachtung der Sonne durch den Lauf der Jahreszeiten entstanden und bilden somit zwölf Archetypen des Menschen gemäß dem hermetischen Gesetzen!

Die Reise durch den Tierkreis beginnt am Frühlingspunkt der Tag- und Nachtgleiche im Zeichen Widder. Der Widder ist ein kardinales Feuerzeichen. Er wird von Mars beherrscht und steht analog im eigenen ersten Haus des Tierkreises. Das erste Haus gehört der Begegnungsachse der Häuser eins und sieben an. Ein Tierkreiszeichen sollte man immer in der Polarität des gegenüberliegenden Zeichens als Ganzes betrachten. Nur so lassen sich tiefere Schlüsse daraus ziehen. Das erste Haus ist der Ich-Punkt im Horoskop. Es ist der Beginn des unbewussten Ich-Raums im Radix. Man kann sich diese Achse wie das Echo im
Wald vorstellen. Nach dem Motto „Wie man in den Wald hinein schreit, so hallt es zurück“ muss sich der Widder bewusst werden, dass er nicht alleine auf dieser Welt ist. Er muss seine Handlungen vorab bedenken, damit er bei der von Venus beherrschten Waage ankommt und eine Chance hat! Ansonsten kommt der Widder zu egoistisch wie ein Elefant im Porzellanladen daher. Die persönlichen Niederlagen bringen den Widder jedoch mit der Zeit zur Einsicht. Jetzt kann er mit seiner Intuition, mit seiner Spontaneität glänzen und entsprechend handeln. Er muss lernen abwarten zu können, dann kann er seine Energien gezielt in eine Richtung bündeln und einsetzen.

Der Stier weilt im zweiten fixen Haus des Tierkreises. Er wird von der Venus beherrscht und ist entsprechend sinnlich ausgerichtet. Gleich einer Kuh mit ihren sieben Mägen nimmt der Stier die Dinge selektiv in sich auf und hält sie fest. Aber eben nur das was er benötigt und für wichtig befindet. Der Stier gehört der Besitzachse der Häuser zwei und acht an. Gegenüber liegt das Zeichen des Skorpion, welches das tiefe Wissen um das Stirb und Werde in sich birgt. Daher sammelt der Stier gerne Vorräte für schlechtere Zeiten. Oft geht alles ein wenig langsamer, dafür aber umso beständiger vor sich. Sein Symbol zeigt eine aufgesetzte Mondschale, was für die empfangende Qualität spricht, welche dem Stier eigen ist. Der Stier leitet seinen Selbstwert zunächst vom materiellen Besitz ab, später von der tieferen Bedeutung geistiger Werte. Geben und Nehmen sind ein Fluss. Mit dieser Erkenntnis kommt dieses Zeichen zur Harmonie und Zufriedenheit.

Die veränderlichen Zwillinge finden sich im dritten Haus. Luftzeichen haben immer primär mit Kontaktnahme zu tun. Hier geschieht dies mehr durch die verbale Art. Man ist einer von vielen des Kollektivs, reiht zunächst Wissen aneinander, gemäß den derzeitigen Bildungsinstituten und Schulen. Man ist immer in Bewegung, das alleine sein fällt manchmal nicht leicht. Meist wirft für die Zwillinge eine Antwort zwei neue Fragen auf. Merkur herrscht in diesem Zeichen. Daher finden wir hier auch alle Arten von Transport, wie Schiene oder Straßenverkehr wieder, oder Kommunikationseinrichtungen wie das Telefon, die Presse usw. Die Zwillinge neigen zu analytischen Denken, oder Schwarz – Weiß Denken. Daher liegen sie in der Polarität den Schützen gegenüber, in welchen Jupiter herrscht. Damit bekommen wir auf dieser Achse der Häuser drei und neun quasi ein Mikroskop, sowie ein Teleskop zur Verfügung. Die Zwillinge müssen lernen, die Dinge auch im Großen und Ganzen zu erkennen. Dies führt zu einer Sinnfindung und erweitert den geistigen Horizont. Daher wird diese Achse auch „Denkachse“ genannt.

Im vierten Haus regiert der vom Mond beherrschte Krebst. Hier finden wir die Heimat, die Zugehörigkeit zur Familie, zur Sippe und zur Rasse vor. Der Krebs ist ein kardinales Zeichen, also hat er auch wie der Widder diese Motivation. Aber diese drückt sich bei ihm auf andere Art und Weise aus. Er kommt nicht so direkt daher wie der Widder, sondern eher indirekt, seitwärts. Wird er verletzt, so zieht er sich beleidigt in sein Schalenhaus zurück, um nach einiger Zeit wieder hervor zu kommen, als wäre nichts geschehen. Der Krebs gehört der Individuumsachse der Häuser vier und zehn an. In der Polarität steht ihm der Steinbock gegenüber, welcher von Saturn beherrscht wird. Der Krebs muss sich seiner Herkunft besinnen, diese als Basis für seine Berufung nutzen. Dieses Zeichen ist das erste Zeichen des weiten Quadranten im Horoskop. Dieser zeigt das kollektive Unbewusste des Menschen auf.

Das fixe Feuerzeichen des Löwen regiert mit der Sonne zusammen das fünfte Haus, welches der Beziehungsachse der Häuser fünf und elf angehört. Ein Löwe kann rivalisierend und kämpferisch eingestellt sein, aber auch voller Güte und Herz. Eitelkeit, Imponiergehabe, sowie Großmut und Tapferkeit sind hier anzutreffen. Ein jedes Tierkreiszeichen hat seine eigene Polarität, es kommt immer auf die geistige Entwicklung, das soziale Milieu, die familiäre Herkunft an. Feuerzeichen sind Zeichen der Ich-Betonung, der Tat. Daher liegt in der Polarität des Löwen der Wassermann gegenüber, welcher für Ethik steht, der Löwe für die jeweils geltende Moral. Der Löwe steht natürlich für die Persönlichkeit, für die Individualität schlechthin, die Sonne sorgt für die notwendige Autonomität. Der König weiß, dass er das Volk am besten regiert, indem er es regieren lässt!

Das Zeichen der veränderlichen Jungfrau wird von Merkur beherrscht und gehört mit den Häusern sechs und zwölf der Existenzachse an. Dieses erdige Zeichen bringt alles Zweckdienliche hervor. Während Merkur in den Zwillingen das Wissen aneinander reiht, kommt es in der Jungfrau spezifisch und gezielt zum Einsatz. Hier weiß der König, dass er der erste Diener des Volkes ist. Die Erdzeichen im Tierkreis haben immer mit Ökonomie und Verwertung zu tun. Die Jungfrau kann sich den Bedingungen anpassen und somit auch neues. nutzbringendes einfließen lassen. Das sechste Haus gilt auch als Haus des Berufes. Hier kommt der Lehrling zum Meister. Während in der Jungfrau der materialisierte Geist herrscht, findet man in den Fischen das Geistige vor, das transzendentale im Bewusstsein eines jeden Menschen. Chaos und Ordnung finden sich auf dieser Achse wieder. Beide Gegensätze ziehen sich an wie Salz das Wasser. Für die Jungfrau besteht die Aufgabe darin, die geistigen Visionen zu materialisieren und zu einer brauchbaren Form zu bringen.

Im siebten Haus finden wir das Tierkreiszeichen der Waage vor, welches sich in der Polarität mit dem schon erwähnten Widder befindet. Hier beginnt der dritte Quadrant, es ist der Raum des bewussten Du. Die Waage ist als einziges Zeichen ohne Tier oder Mensch. Dieses Zeichen wird von der Venus beherrscht. Daher ist das Bestreben der Waage die Harmonie. Man geht machtvoll aber diplomatisch zu Werke, will niemanden verletzen, des Friedens zu Liebe. Aber es kann zum Misserfolg führen, sobald man den Versuch macht, es einen jeden Recht zu machen. Daher muss sich die Waage ebenso der Polarität zum Widder besinnen, um zur rechten Zeit auf den Tisch zu hauen! In diesem Zeichen ist man sehr Du- und Kontaktorientiert, da das siebte Haus den Du-Punkt im Horoskop zusammen mit dem sechsten Haus bildet. Nicht selten bringt man mit diesem Zeichen eine gewisse Menschenkenntnis auf diese Welt mit. Hier trifft man oft Rechtsanwälte, Diplomaten, oder Geschäftsleute an. Auf dieser Achse findet sich natürlich die Partnerschaft in Form von Ich und Du wieder.

Das achte Wasserhaus ist fixer Natur und wird vom Zeichen des Skorpions beherrscht, Zudem
herrschen Mars und Pluto in diesem Bereich, welcher vom Stirb und Werde bestimmt ist. Der Skorpion wird auch gerne als „Poker-Face“ bezeichnet. Er kann seine tief sitzenden Gefühle von der Umwelt bei Bedarf gut verbergen. Er trägt in sich das Wissen, dass alle Dinge dieser Welt vergänglich sind. Daher ist für den Skorpion die Polarität zum Stier auf der Besitzachse der Häuser zwei und acht wichtig, da jedem Winter wieder ein Frühling folgen wird! Entsprechend der fixen Motivation können Skorpione sehr ausdauernd sein, ebenso leidenschaftlich und treu. Hier ist man besonders leicht anfällig für die Eifersucht, da man in sich ja das Wissen von Besitz und Verlust trägt. Ist der Skorpion erst einmal von einer Sache begeistert, so ist er durch nichts aufzuhalten. Er kann den Dingen abgrundtief und selektiv auf den Grund gehen. Er kann sich wie ein Krieger bedingungslos für eine Sache einsetzen, sobald er Gründe dafür vorfindet. Sexualität spielt ebenso eine wichtige Rolle, da im achten Haus und im Zeichen das Geheimnis von Geburt und Tod verborgen liegt. Sexualität verbindet den Tod mit dem Leben.

Im neunten Haus regiert Jupiter das feurige Zeichen des Schützen, welches der Denkachse der Häuser drei und neun angehört. Wissen macht stark, Bildung und Philosophie sind die Stärken des Schützen. Er arbeitet auf ein Ziel hin. Sobald dieses erreicht ist, geht man das nächste Ziel an. Trifft einmal der Pfeil des Schützen nicht ins Schwarze, so macht das nicht all zu viel aus, man hebt den Pfeil optimistisch wieder auf und versucht es erneut. Der Schütze sieht gerne seine Visionen und verliert gerne dabei das Detail aus den Augen. Daher muss er sich der Polarität zu den Zwillingen entsinnen und analytischer zu Werke gehen. Optimismus ist die Devise. Die Gefahr besteht darin, dass man von sich selbst zu sehr überzeugt ist, man soll die Meinung der Mitmenschen in Betracht ziehen. Philosophen und Künstler finden sich in diesem Zeichen, ebenso Menschen mit dem Zug in ferne Länder zu gehen. Der Schütze besitzt die Gabe die Dinge und Gegebenheiten in einem großen Ganzen zu erkennen und zur Synthese zu bringen. Ein altes Symbol zeigt den Schützen als Kentaurus, eine mythologische Gestalt aus Pferd und Mensch. Darin erkennt man, wie sich die höhere Natur des Menschen über die Tiernatur in ihm allmählich erhebt. In diesem Zeichen ist auch die Religion anzutreffen. Auch hier wird das Denken durch die Intuition geleitet. Blitzschnell können verschiedene Zusammenhänge erkannt und erfasst werden.

Im zehnten Haus beginnt der vierte Quadrant, der bewusste Ich-Raum des Menschen. Hoch oben am MC (Medium Coeli) kommt die Sonne täglich in ihren Zenit. Dort thront der kardinale Steinbock, welcher von Saturn beherrscht wird. Dieses Erdzeichen besticht durch Ehrgeiz, Zähigkeit und Beständigkeit. Das Wort Macht kommt von machen, also hat der Steinbock ein Ziel, an welchen nicht selten ein Leben lang gearbeitet und gefeilt wird. Der Planet Saturn verleiht dem Steinbock ein großes soziales Verantwortungsgefühl. Er kennt sich in den luftigen Höhen des zehnten Hauses sehr gut aus und weiß um manche Entbehrung aus der Vergangenheit. Man gönnt sich oft nur die Dinge, welche auch wirklich im Leben notwendig sind. Dabei läuft man Gefahr sich in der Höhe der eigenen Individualität zu verlieren. Der Steinbock muss sich der Polarität des vom Mond beherrschten vierten Hauses entsinnen. Er muss sich seiner Wurzeln, seiner Herkunft erinnern, dann erstarrt er nicht, sondern findet den Anschluss zu seinen Emotionen und Gefühlen wieder. In diesem Zeichen steckt das tiefe Wissen, dass man knien muss, bevor man sich strecken kann. Jeder Meister hat seine Vergangenheit als Anfänger und musste sich entsprechend um diese Meisterschaft bemühen.

Das luftige, fixe Zeichen des Wassermanns wird von Saturn und Uranus beherrscht. Dieses Zeichen scheint nicht selten über allen Dingen zu schweben. Man fühlt sich elitär, als etwas besonderes. Mit Uranus als Herrscher bringt man meistens die Antwort in der eigenen Frage mit. Luftzeichen haben immer mit Denken und Kontakt zu tun. Man trifft seine Gruppe und fühlt sich im Gleichgesinnten Dialog wohl. Viele Wissenschaftler, Entdecker und Forscher sind unter diesem Zeichen geboren. Auf der Beziehungsachse der Häuser elf und fünf finden sich Ethik und Moral vor, aber auch Theorie und Praxis. Im schlechten Fall kann ein Wassermann gescheit daherreden, da er die Dinge nicht auf ihre Praxistauglichkeit überprüft hat. Stellt sich der Wassermann seiner Kritik nicht, so läuft er Gefahr, sich zu isolieren und im „Elfenbeinernen Turm“ zu sitzen. Dort hat man sich von der Umwelt abgenabelt, was natürlich Frust mit sich bringt. So macht er sich letztlich auf und unterbreitet im Detail seine Theorien und sein Wissen. So kann der Wassermann wirklich eine Quelle der Inspiration für seine Mitmenschen sein. Tradition und Erneuerung stehen hier zur Debatte. Gleich eines Falken kann Uranus nicht selten mit einen Schlag Lösungen anbieten, welche sich in der bewährten Praxis auch einsetzen lassen.

Die veränderlichen Fische gehören der Existenzachse der Häuser sechs und zwölf an. Dieses Zeichen wird von Jupiter und Neptun beherrscht. Seine Qualität ist veränderlicher Natur. Hier finden sich Kunst und Muse, die Welt der übersinnlichen Phänomene und Wahrheiten. Die Fische bilden das letzte Zeichen im astrologischen Tierkreis. Daher treffen sich am Aszendenzen Anfang und Ende wieder. In den Fischen liegt einerseits die Auflösung, aber auch der Keim für das bevorstehende Leben! Oft findet man selbstlose Menschen unter diesem Zeichen, sowie Landstreicher und religiöse Menschen. Die Fische erkennen das Chaos dieser Welt als die gegebene Ordnung an. Im Kontakt sind Fische eher abwartend und zögernd. Auch sind Fische Geborene für manche Zerstreutheit bekannt. Dieses Zeichen strahlt eine gewisse Melancholie aus. Natürlich finden sich auch hier Künstler, Musiker und Bildhauer wieder. Sobald er sich der Polarität zur Jungfrau bewusst wird, bringt sich dieses Zeichen der Fische kreativ und hilfsbereit in den Alltag ein. Die Fische brauchen diese Erdung, damit sie entsprechend mit ihren Füssen, welche diesem Zeichen zugeordnet werden, ihren Stand der Sinnfindung, ihren Platz in dieser Welt finden. In der vierten Schicht des Horoskops finden wir in den Tierkreiszeichen unsere Anlagen und unser Erbgut wieder. Planeten in den Zeichen zeigen an, wie man ein astrologisches Haus bewältigt. Die astrologischen Häuser zeigen die Forderung der Umwelt an den Menschen an. Dort soll er den sich darin befindlichen Planeten zur Lebensbewältigung nutzen und integrieren.

Der Ordnung halber werden die astrologischen Häuser mit ihren Eigenschaften als Stichpunkte aufgeführt, vorher jedoch betrachten wir die Thematik der Häuserachsen:

Die Häuser eins und sieben ergeben die Begegnungsachse – Widder und Waage.
Die Häuser zwei und acht bilden die Besitzachse – Stier und Skorpion.
Die Häuser drei und neun bilden die Denkachsen – Zwillinge und Schütze.
Die Häuser vier und zehn ergeben die Individuumsachse – Krebs und Steinbock.
Die Häuser fünf und elf ergeben die Beziehungsachse – Löwe und Wassermann.
Die Häuser sechs und zwölf bilden die Existenzachse – Jungfrau und Fische.

Das erste Haus: Herrscher Widder, Planet Mars, kardinales Feuer, Ich-Punkt, Durchsetzung,
Intuition, Leistung, „Ich mache“, Persönlicher Austausch, Ich – Brille, Begegnung, Aktion.

Das zweite Haus: Herrscher Stier, Planet Venus, fixe Erde. Absicherung, „My home is my castle“, Besitz und Pflege, Selbstwert, Besitz von Wissen, Sinnlichkeit, Anpassung.

Das dritte Haus: Herrscher Zwillinge, Planet Merkur, veränderliche Luft, Kontakte, Kollektiv,
Wissen und Lernen, Piazza, verbale Kontakte, kleine Reisen, Verwandtschaft, Transport, Bildung, Kommunikation.

Das vierte Haus: Herrscher Krebs, Planet Mond, kardinales Wasser, Familie und Heimat, kollektive Herkunft, Gefühlsanbindung zum Nest, Pelzgefühl, Brauchtum und Tradition.

Das fünfte Haus:
Herrscher Löwe, Planet Sonne, fixes Feuer, die Persönlichkeit, die Spiel- und Abenteuerwiese, Risikobereitschaft, Rivalität, Kinder, Beziehungen, Imponiergehabe.

Das sechste Haus: Herrscher Jungfrau, Planet Merkur, veränderliche Erde, Dienen, Beruf, Anpassung an die Gegebenheiten, zweckdienliches Lernen, Du-Bezogenheit, Heilberufe.

Das siebte Haus: Herrscher Waage, Planet Venus, kardinale Luft, die Partnerschaft, der Austausch auf persönlicher Ebene, die Geschäfte, das Recht der Justiz, der Spiegel des Ichs.

Das achte Haus: Herrscher Skorpion, Planeten Mars und Pluto, fixes Wasser, die allgemeine Öffentlichkeit, die Gesetze des Staates, tiefste Gefühle, das Mysterium, die Verwandlung.

Das neunte Haus: Herrscher Schütze, Planet Jupiter, veränderliches Feuer, die Weltanschauungen, weite Reisen, Religion und Lebensphilosophie, die Vision, Fernweh, der geistige Blitz, die Wahrheit.

Das zehnte Haus: Herrscher Steinbock, Planet Saturn, kardinale Erde, die Berufung, der Macher, der Blick für die Dinge, Selbstständigkeit, die Bühne des Lebens, Eigenverantwortung, soziale Pflichten.

Das elfte Haus: Herrscher Wassermann, Planeten Saturn und Uranus, fixe Luft, die Wahlverwandten, die elitäre Gruppe, Freiheit und Unabhängigkeit, humanitäre Bestrebungen.

Das zwölfte Haus: Herrscher Fische, Planeten Jupiter und Neptun, veränderliches Wasser, die
Zurückgezogenheit, der tiefe Ozean, Träume und Visionen, Geheimnisse, Sich selbst sein.